Filmbeiträge bei Medienfestival werden auf Computer gebannt
Villingen-Schwenningen (dis). Reibungslos - ohne technische
Pannen und in hoher Qualität - sollen die Beiträge beim zweiten internationalen
Medienfestival in der Villingern Tonhalle vom 4. bis 6. April auf die
sechs mal neun Meter große Leinwand geworfen werden.
Problematisch und zeitaufwändig wäre, so Organisationsleiter David Hettich, die einzelnen Medien wie
Kinofilm, Video oder Dia-AV mit den speziellen Geräten zu zeigen. Der Umbau würde die Zuschauer
langweilen. Auch müssten die Showblocks nach den Geräten aufgeteilt werden.
Wie beim ersten Festival werden die Beiträge für die Showblocks digitalisiert auf Computerfestplatten
gespeichert. Verwendet werden Festplatten mit einer Speicherkapazität von 150 Gigabyte. Technisch, so
Diplom-Informatiker Bernhard Costa, müssen die Filme in Bild und Ton einwandfrei laufen. Das heißt,
klares und ruckelfreies Bild und perfekter Ton. Die Firma AZB aus Schwenningen stellt für die
Projektion einen Hochleistungs-Beamer zur Verfügung.
Die etwa 50 Festivalfilmbeiträge werden in vier Showblocks gezeigt. Insgesamt müssen 260 Minuten Film
auf die Festplatten übertragen werden. Dazu werden einige Wochen benötigt. Mitte März sollen die
Festivalfilme auf den Festplatten gespeichert sein.
Bernhard Costa studierte in Furtwangen und ist seit 1998 dort Studioleiter. Die Studienplätze für
Medieninformatik an der Schwarzwälder Fachhochschule sind begehrt. Pro Semester werden 40 Studenten
aufgenommen. Derzeit sind in diesem Bereich über 400 Studenten eingeschrieben. Im Ranking der
Hochschulen und Universitäten steht Furtwangen bei der Medieninformatik ganz vorn in Deutschland. Hat
man hier doch die längste Erfahrung. Studios und technische Geräte sind auf dem neuesten Stand. Für
diesen Studienbereich wird bald ein neues Gebäude gebaut, da die jetzigen Räume zu klein sind.
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