Festival

Presse

12.03.2003 Schwarzwälder Bote

Qualität der Projektion wichtig

 
Filmbeiträge bei Medienfestival werden auf Computer gebannt
 
Villingen-Schwenningen (dis). Reibungslos - ohne technische Pannen und in hoher Qualität - sollen die Beiträge beim zweiten internationalen Medienfestival in der Villingern Tonhalle vom 4. bis 6. April auf die sechs mal neun Meter große Leinwand geworfen werden.
 
Problematisch und zeitaufwändig wäre, so Organisationsleiter David Hettich, die einzelnen Medien wie Kinofilm, Video oder Dia-AV mit den speziellen Geräten zu zeigen. Der Umbau würde die Zuschauer langweilen. Auch müssten die Showblocks nach den Geräten aufgeteilt werden.
 
Wie beim ersten Festival werden die Beiträge für die Showblocks digitalisiert auf Computerfestplatten gespeichert. Verwendet werden Festplatten mit einer Speicherkapazität von 150 Gigabyte. Technisch, so Diplom-Informatiker Bernhard Costa, müssen die Filme in Bild und Ton einwandfrei laufen. Das heißt, klares und ruckelfreies Bild und perfekter Ton. Die Firma AZB aus Schwenningen stellt für die Projektion einen Hochleistungs-Beamer zur Verfügung.
 
Die etwa 50 Festivalfilmbeiträge werden in vier Showblocks gezeigt. Insgesamt müssen 260 Minuten Film auf die Festplatten übertragen werden. Dazu werden einige Wochen benötigt. Mitte März sollen die Festivalfilme auf den Festplatten gespeichert sein.
 
Bernhard Costa studierte in Furtwangen und ist seit 1998 dort Studioleiter. Die Studienplätze für Medieninformatik an der Schwarzwälder Fachhochschule sind begehrt. Pro Semester werden 40 Studenten aufgenommen. Derzeit sind in diesem Bereich über 400 Studenten eingeschrieben. Im Ranking der Hochschulen und Universitäten steht Furtwangen bei der Medieninformatik ganz vorn in Deutschland. Hat man hier doch die längste Erfahrung. Studios und technische Geräte sind auf dem neuesten Stand. Für diesen Studienbereich wird bald ein neues Gebäude gebaut, da die jetzigen Räume zu klein sind.
 

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