Oberbürgermeister Kubon sieht Chance für Profilierung im Land
Von Dietmar Schindler
Villingen-Schwenningen. In dem Medienfestival Villingen-Schwenningen vom 4. bis 6. April sieht
Oberbürgermeister Rupert Kubon eine Chance für die Stadt, sich als Medienstandort in Baden-Württemberg
stärker zu profilieren und diesen voranzubringen. Dies erklärte der OB in einem Gespräch mit dem
Veranstalter Michael Hoyer.
Hoyer hatte noch ein Bonbon parat. Es wurde bekannt, dass der Kurzfilm "Das Rad" von der Filmakademie
Ludwigsburg für einen Oscar in Hollywood nominiert wurde. Dieser Film befindet sich auch unter den 51
Beiträgen, die um den Award in der Endausscheidung in der Villinger Tonhalle stehen. Das wertet das
internationale Medienfestival nochmals auf.
Die Stadt, so Rupert Kubon, steht voll hinter dieser Veranstaltung, die europa- und weltweit
ausstrahlt. Baden-Württemberg stelle in diesem Bereich noch einen weißen Fleck dar. Das Oberzentrum
könne diesen jetzt mit Farbe füllen. Wichtig sei vor allem auch der medienpädagogische Aspekt für
Kinder und Jugendliche. Dieser sei durch das Motto der Veranstaltung "... tell a story" dokumentiert.
Der Umgang mit den Mediengeräten stelle für die Jugend kein Problem dar. Dieses Medium mit Inhalt zu
füllen und damit ausgezeichnete Geschichten zu erzählen, finde meist nicht statt. Erfahrungen habe er
in Dessau beim offenen Radiokanal für Jugendliche gesammelt. OB Kubon hofft, dass das Medienfestival
einen Anstoß gibt für weitere Aktivitäten in der Stadt in diesem Bereich. Er möchte an den
Festivaltagen möglichst oft in der Tonhalle präsent sein, sagte Kubon.
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