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Presse

29.01.2003 Stadtanzeiger

Audiovisuelle Geschichten peppig präsentiert

 
Zweites Medienfestival unter dem Mott "Tell a story"
 
Die Vorbereitungen für das zweite Medienfestival in der Neuen Tonhalle laufen auf Hochtouren: Vom 4. - 6. April werden unter dem Motto "Tell a story" Beiträge von Künstlern, Amateuren und Profis in unterschiedlichen Medien präsentiert, von einer Fach- und erstmals Publikumsjury bewertet. Rund 4000 Besucher erwartet Veranstalter Michael Hoyer in diesem Jahr.
 
VS-Villingen. Gleich waschkorbweise wurden Präsentationen per Post geliefert und der Vorsitzende der Vorjury, Jürgen Pöhlitz, hatte Unmengen an Material zu sichten. Insgesamt wurden 463 Arbeiten abgegeben, das ist mehr als die doppelte Menge, die beim ersten Festival vor zwei Jahren ankam, freuten sich die Medienfachleute. Der Trend geht weg vom Dia und hin zu digitalen und computerunterstützten Beiträgen mit Kurzfilmcharakter, berichtete Pöhlitz aus seiner Voransicht. Doch die Mottowahl stellt in diesem Jahr die Aussage in den Vordergrund und nicht das Medium an sich, ergänzte Hoyer. Eine Botschaft vermitteln, die das Publikum erreicht, lautet die Devise von "tell a story". Bewertet werden von der Jury, bestehend aus Thomas Burnhauser, Andreas Scheucher und der Preisträgerin des ersten Festivals, Carmen Stozek, der Inhalt sowie Dramaturgie, Bildgestaltung und viele Kriterien mehr. Der kürzeste Beitrag dauert gerade mal eine Minute, zehn Minuten war die maximale Vorgabe.
 
Neben wichtigen Aspekten wie Unterhaltungswert, Talent und künstlerischen Werten, betrachtet Oberbürgermeister Kubon das dreitägige Spektakel in der Neuen Tonhalle als wertvollen Beitrag zur Medienbildung und nicht minder zur Stärkung des Medienstandortes VS.
 
Begleitet werden die Showblöcke mit den rund 100-minütigen Beitragspräsentationen an allen drei Tagen von einer Medienmesse im Foyer, zu der sich mehr als zwanzig Aussteller angemeldet haben. Koryphäen der Referentenlandschaft, wie etwa Rüdiger Nehberg, bieten darüber hinaus Einblicke in die mediale Welt. Den Prolog bildet eine Dokumentation von Thomas Herzog-Singer, der zwei Jahre lang die Rekonstruktion der Benediktinerkirchen-Orgel mit der Kamera begleitete. Auch facettenreiche Künstlergruppen, die Medienperformance beherrschen, sind mit von der Partie. Dank galt den zahlreichen Sponsoren, denn das großdimensionierte Festival lässt sich "nicht aus der Schmuckschatulle" finanzieren. Weitere Informationen gibt es unter www.medienfestival.net
 

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