Ereignis einmalig in Europa / Schwarzwälder Bote-Mediengruppe als Hauptsponsor
Von Dietmar Schindler
Die Villinger Tonhalle steht vom 4. bis 6. April beim 2. Internationalen Medienfestival ganz im
Zeichen des kulturell inhaltsvollen Films.
Das Besondere und Einmalige bei diesem Festival ist, dass jede Produktionstechnik zugelassen ist - sei
es der 35-Millimeter-Kinofilm, das Video, DVD oder die Computeranimation. Nicht umsonst heißt das
Thema "tell a story". In einer Pressekonferenz gab Gründer und Organisator Michael Hoyer einen
Einblick in das Programm. Nicht die Technik, sondern die Medienkunst steht im Mittelpunkt. Die
Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Erwin Teufel übernommen.
Kurz vor Weihnachten brachte die Post waschkorbweise die Bewerbungen zu Michael Hoyer. Mit 462
Beiträgen verdoppelte sich die Zahl der Teilnehmer. Aus vielen Staaten Europas und den USA gingen
die Bewerbungen ein. Eine Vorjury hatte die schwierige Aufgabe, 50 Filme auszuwählen. In vier
Showblöcken werden diese Kurzfilme öffentlich gezeigt. Eine dreiköpfige Jury, darunter die
Awardpreisträgerin des ersten Festivals, Carmen Stozek, wird den Sieger küren. Die Besucher können
ebenfalls ihren Lieblingsfilm wählen.
Eröffnet wird das Festival bei freiem Eintritt am 4. April, 18 Uhr, mit der Multivisionsshow
"Sifflet' 1" von Thomas Herzog-Singer. Er begleitete die Rekonstruktion der Silbermannorgel für die
Villinger Benediktinerkirche. Dann folgt der erste Showblock. Nach Medienmesse, Showblocks, Workshops
und Seminaren gibt es am Samstagabend die multimediale Akrobatikshow "Stage TV". Am Sonntag folgt nach
dem letzten Showblock Rüdiger Nehberg und berichtet über sein aufregendes Leben. Auf einem Baumstamm
überquerte er den Atlantik. Am Nachmittag werden die Preisträger gekürt.
Der Award - ein Glasteller - wurde von Siemens VDO gestiftet. Hoyer betonte, dass solch ein Festival
mit einem Kostenvolumen von rund 70 000 Euro nur mit Hilfe von Sponsoren wie der Schwarzwälder
Bote-Mediengruppe veranstaltet werden könne.
Oberbürgermeister Rupert Kubon lobte das Engagement. Das Festival besitzt für die Stadt eine
Außenwirkung und trägt zur Medienbildung bei. Rainer Kaufmann vom Regionalverband meinte, dass dieses
mediale Ereignis anknüpft an die traditionellen Wurzeln im Medienbereich, die Entwicklung und
Produktion von Unterhaltungselektronik.
Sprücheklopfer: Eine gemeinsame Multivisionshow über Villingen-Schwenningen wird es in zwei Jahren
geben.(Thomas Herzog-Singer, Dia-AV-Produzent, Villingen-Schwenningen)
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