Villingen-Schwenningen (dis). Das erste Medienfestival in der Villinger Tonhalle wird eine
Fortsetzung finden. Organisator Michael Hoyer plant es an einem Märzwochenende im Jahr 2003, an dem die
"Cebit" nicht stattfindet.
Zufrieden zeigte sich Michael Hoyer mit der Bilanz des ersten multimedialen Wochenendes im vergangenen März.
Die Medienresonanz sei überwältigend gewesen. Die vielen Festspielbeiträge waren hochwertig. Die
Preisträgerin des ersten Villinger Oscars - dem blauen Glasauge, Carmen Stozek aus München fand sogar im
Fernsehen bundesweit Resonanz. Rund 2000 zahlende Besucher wurden gezählt. Dieses Ergebnis macht Michael
Hoyer und Jürgen Pöhlitz Mut, eine zweite Auflage in zwei Jahren zu organisieren. Ganz aktuell kam auch
Post vom stellvertretenden Regierungspräsidenten Wilfried Kollnik. Dieser wies die Veranstalter darauf
hin, dass sich die Stadt Villingen-Schwenningen, die Industrie- und Handelskammer sowie die
Medien-Film-Gesellschaft des Landes schnellstens verständigen sollten, um diese auf Anhieb erfolgreiche
kulturelle Einrichtung auf eine gesunde finanzielle Grundlage stellen zu können.
Michael Hoyer dankte beim Abschlussabend in den Räumen der Schwenninger Firma Till den Sponsoren. Einige
gaben den Dank zurück, da sie an allen Festivaltagen keinen Schwachpunkt in der Organisation erkennen
konnten. Überrascht waren sie vor allem vom zahlreichen Publikum. Es wurden Fachthemen angesprochen, die
in keiner Literatur zu finden sind. Vor allem die Firmenpräsentationen fanden solch eine Resonanz wie sie
Kodak zum Beispiel nicht einmal auf der Photokina erlebt. Gelobt wurde vor allem die Neue Tonhalle. Sie
sei ideal für solch ein Festival. Kein Lichtschimmer störte die Filmvorführungen. Einige Sponsoren
betonten, dass sie 2003 wieder dabei sind.
Für Wirtschaftsförderer Rudolf Topp war das Medienfestival ein Knaller. Veranstalter Michael Hoyer ist
schon beim Planen. Einige Programmpunkte will er anders gestalten. Die Grundidee bleibt.
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